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[17.09.2018] Nebenwerte Magazin - STARAMBA EXKLUSIVINTERVIEW: „DAS IST WELTWEIT EINZIGARTIG“

17th September 2018

In unserem heutigen Interview konnten wir unsere Fragen an Christian Daudert, Vorsitzender des Verwaltungsrats und Geschäftsführender Direktor der STARAMBA SE (ISIN: DE000A1K03W5), stellen.

Herr Daudert, STARAMBA hat in Berlin eines der größten Motion-Capture-Studios Europas eröffnet. Sie sprechen dabei von einer „Erweiterung der Wertschöpfungskette“. Wie kam es zu dieser Idee?

Christian Daudert: Wir selbst benötigen regelmäßig Dienstleistungen eines Motion-Capture-Studios, um unseren lebensechten Avataren natürliche Bewegungen einzuhauchen. Dabei haben wir bisher an MoCap-Studios in Frankfurt und London Tagesraten von bis zu 70.000 Euro bezahlt. Wir haben nun einen mittleren sechsstelligen Betrag investiert, um ein eigenes MoCap-Studio aufzubauen. Das erspart uns zukünftig die Kosten für die Buchung anderer Studios und wir können in und um Berlin zum einzigen Anbieter solcher Leistungen werden.

Wie läuft ein Motion Capturing im Studio genau ab?

Christian Daudert: Ein Darsteller wird am ganzen Körper verkabelt und mit Marker-Punkten versehen. Dann nimmt ein Kamera-System seine Bewegungen auf. Diese Aufnahmen werden anschließend gerendert und nachbearbeitet. Nun kann diese Bewegung in Figuren eines Filmes oder, wie bei uns, in Avatare der Virtual Reality eingebaut werden.

Zu den ersten Motion Capturings zählt der Avatar des US-TV-Stars Paris Hilton. Ist das mehr als ein Werbegag?

Christian Daudert: Paris Hilton war begeistert von ihrem Avatar. Wir hätten den Avatar von Paris Hilton auch mit Standard-Bewegungen aus unserer Bibliothek durch unsere virtuellen Welten laufen lassen können. Gerade bei ihr erkennt man jedoch einen sehr speziellen Gang, den wir original capturen wollten. Schließlich möchten ihre Fans eine wirklich echte Paris in den STARAMBA.spaces treffen. Das können sie nun bald erleben.

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Wie groß ist die Konkurrenz im Bereich MoCap? Und wie hebt sich STARAMBA von dieser ab?

Christian Daudert: Es gibt ein großes MoCap-Studio in Frankfurt und ein sehr großes in London. Selbst Hollywood-Produktionen gehen nach London. Unser Studio bietet weit mehr Dienstleistungen als nur das Motion Capturing. In Stufe 1 wird die Darstellerin bzw. der Darsteller mit einem Fullbody-Scan gescannt, in Schritt 2 nehmen wir die Stimme auf und in Schritt 3 dann die typischen Bewegungen. Diese Gesamtproduktion eines Menschen als kompletten Avatar ist weltweit einzigartig.

An wen richtet sich Ihr MoCap-Angebot und ab wann wollen Sie mit diesem Studio Geld verdienen?

Christian Daudert: Wir bieten ab sofort unsere Dienstleistungen am Filmstandort Babelsberg und in der deutschen Games-Industrie an. Und deren Interesse ist groß. Dadurch, dass wir durch die Nutzung des Studios für unsere Zwecke bereits eine Menge Geld sparen, sind alle Zusatzeinnahmen ohnehin zusätzlicher Gewinn für uns. Wir erwarten, dass das MoCap-Studio spätestens nach zwei Jahren einen signifikanten Ergebnisbeitrag für unser Unternehmen leisten wird.

Vor wenigen Tagen haben Sie die Zusammenarbeit mit KONAMI für PRO EVOLUTION SOCCER 2019 ausgeweitet. Welche Bedeutung hat diese Kooperation für STARAMBA?

Christian Daudert: Diese Kooperation bedeutet drei Dinge: Erstens haben wir einen steten Geldzufluss durch die immer häufigeren Aufträge. Zweitens erhöht sich der Avatar-Bestand unserer Bibliothek mit jeder Scan-Session. Und drittens bestätigt uns Konami jedes Mal, dass STARAMBA mit höchster Zuverlässigkeit die beste Qualität liefert. Und bei einem weltweit aktiven Konzern wie Konami kann man auf diese Aussagen besonders stolz sein.

Wie wertvoll sind diese 3D-Avatare der Stars für STARAMBA?

Christian Daudert: Dadurch, dass wir die Urheberrechte behalten, können wir die Avatare weiteren Verwertungen zuführen. So planen wir, die Spieler aller eingescannten Fußballclubs für die Fans in die virtuelle Welt STARAMBA.spaces zu bringen.

Apropos STARAMBA.spaces: Schlagzeilen hat STARAMBA auch mit dem Ende August gemeldeten Kooperationsvertrag mit Bayern München gemacht. Wie haben Sie den größten und bekanntesten deutschen Fußballclub überzeugen können?

Christian Daudert: Das war ein langer und konstruktiver Prozess. Der FC Bayern München arbeitet bekanntermaßen sehr professionell, ist vorsichtig und hat sich für Zukunftsthemen personell gut verstärkt. Unsere Qualität und Zuverlässigkeit als Lizenzpartner haben letztendlich den Ausschlag für diesen langfristigen Vertrag gegeben. So entsteht der FCBayern.space dabei sowohl in Form einer eigenständigen Virtual Reality (VR)-App als auch als Bestandteil der STARAMBA.spaces. Wir freuen uns über die Kooperation mit dem mitgliederstärksten Sportverein der Welt sehr und sind stolz darauf.

Sie sprechen von einer starken Signalwirkung an andere reichweitenstarke Spitzenclubs. Welche Clubs haben Sie dabei im Visier? Und welches Umsatz- und Ergebnispotenzial könnte dies STARAMBA eröffnen?

Christian Daudert: Natürlich peilen wir nun nach dem FC Bayern die Top-Clubs aus Spanien und England an. Wir arbeiten ja bereits mit Real Madrid und Tottenham Hotspurs zusammen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und so schier unendlich die Möglichkeiten der Virtuellen Realität sind, so enorm sind dort auch die Umsatz- und Ergebnispotenziale. Wo in der realen Welt bis zu 75.000 Fans etwa 25 Mal pro Saison in die Allianz-Arena gehen, bauen wir in den STARAMBA.spaces eine Arena für eine Million Fans – und diese ist täglich geöffnet.

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Wie ist es um die finanzielle Situation bei STARAMBA bestellt? Können Sie das geplante Wachstum aus eigener Kraft stemmen?

Christian Daudert: Diese Frage stellt sich bei solch starkem Wachstum jederzeit neu. Wir könnten viel mehr produzieren als unsere Kapazitäten hergeben. Wollen wir nun nacheinander die Projekte an den Markt bringen oder Gas geben, um mögliche Wettbewerber immer auf Distanz zu halten? Noch sind wir das einzige Unternehmen weltweit, dass solche Technologien beherrscht und die bereits genannten Services anbieten kann. Dies soll so bleiben, weswegen wir ständig unsere Kapazitäten ausbauen. Inwiefern wir dies organisch oder durch weiteres Kapital erreichen, muss regelmäßig neu bewertet werden. Aktuell haben wir mit guten Umsätzen gutes Geld für Investitionen verdient. Wir würden uns freuen, wenn dies weiter so ginge.

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